Produktdaten-Plattform für Lebensmittelindustrie und -handel
Einmal pflegen, überall verkaufen.
Ein Datensatz je Artikel: Katalog, Datenblatt, Händler-Feed, Bon-Aktion und Artikelpass. Per Schnittstelle auch in Shop, App und Website. Eine Änderung, alle Kanäle aktuell.
sugarize ist die Produktdaten-Plattform für Importeure, Distributoren und Multi-Marken-Hersteller in Lebensmittelindustrie und -handel. Ein Datenkern liest und prüft, drei Kanäle verkaufen.
Ohne PIM wird sugarize euer führendes Produktdatensystem. Mit PIM oder gefülltem Datenpool ist es die Schicht darüber, die prüft und ausspielt. Den GDSN-Datenpool ersetzt es nicht, es beliefert ihn.
Aus einem Datensatz je Artikel, ganzjährig aktuell statt ab April.
Erstellt vom Vertrieb selbst, ohne Agentur.
LMIV-Pflege je Artikel, mit Foto und Freigabe.
Pilotkunden: Importhaus Wilms / Impuls GmbH & Co. KG · Clausmeyer GmbH & Co. KG · SAVENCIA Fromage & Dairy Deutschland GmbH
Marken, deren Daten heute über sugarize laufen. Und täglich werden es mehr.
Fehlende Produktdaten sind kein Ordnungsproblem. Sie sind ein Haftungsproblem.
Produktdaten liegen in E-Mails, Tabellen, Präsentationen und hunderten PDF-Versionen. Der Datenpool ist gefüllt, soweit der Händler es zum Listen braucht. Was das Gesetz verlangt und was der Verbraucher wissen will, bleibt oft leer. Und für jeden Katalog, jedes Händlerportal und jede Verkaufsaktion wird derselbe Artikel noch einmal abgetippt. Verantwortlich ist trotzdem der Inverkehrbringer.
So viele Felder umfasst ein Artikel im Markant-Export. Kein Mensch pflegt das von Hand vollständig. Also bleibt es unvollständig.
Ergebnis einer realen Marke aus einem realen Datenpool: 21 Artikel mit Lücken, 14 davon ohne einen einzigen Allergen-Eintrag. Gefunden in einer Stunde, nachdem der Export in sugarize lag.
Zutaten, Allergene, Nährwerte, Feld für Feld abtippen. Bei 800 Artikeln sind das 33 Arbeitstage. Mit sugarize: ein Foto, 90 Sekunden, ein Klick zur Freigabe.
Produktdaten einlesen, prüfen, ausspielen
Der Datenkern ist der eine geprüfte Datensatz je Artikel, aus dem alle Ausgaben entstehen. Er liest ein und prüft, drei Kanäle spielen aus. Derselbe Artikel, dieselbe Freigabe, dieselbe GTIN, egal ob der Empfänger Einkäufer, Käufer am Regal oder Verbraucher zu Hause ist.
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01 EINLESEN
Alles in eine Quelle
sugarize liest alles, was ihr habt und macht daraus einen Datensatz je Artikel.
- GDSN-Exporte aus Markant und anderen Datenpools, mit Hierarchie und allen Codelisten
- ERP und Excel-Listen
- Das Etikett selbst: Foto von Flasche, Tube, Tüte oder Karton in die Dropzone, die KI liest Zutaten, Allergene und Nährwerte, ihr gebt frei. 90 Sekunden bis zum fertigen Artikelpass
- GS1-Codes werden Klartext. Aus PANTAC wird Pantothensäure, aus E415 Xanthan als Verdickungsmittel
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02 PRÜFEN
Lücken sehen, bevor andere sie sehen
Das Dashboard zeigt je Artikel, welche Pflichtfelder fehlen und für welche Regulierung.
- Regulierungsprofile je Warengruppe, zentral gepflegt und versioniert. Kommt eine Rechtsänderung, gilt sie für alle Kunden gleichzeitig
- Nachweis-Register für Siegel und Claims: Aussage, Art, Zertifikat, Gültigkeit
- Bildstand-Prüfung: Zeigt der Datenpool noch das Packshot vor dem Relaunch?
- Nichts wird veröffentlicht, solange ein Pflichtfeld leer ist
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03 AUSSPIELEN
Eine Änderung, alle Kanäle aktuell
Ein Wert wird einmal geändert und freigegeben. Katalog, Datenblatt, Feed, Aktionsseite und Artikelpass ziehen aus demselben Datensatz. Ohne Agentur, ohne Versionsnummern im Dateinamen.
- Handel: Sales Folder, Datenblätter, Händler-Feeds, Außendienst-App. Ziel: Listung
- Shopper: Cashback, Gratis Testen und Gewinnspiele per Bon-Upload. Ziel: Kauf
- Verbraucher: Artikelpass je Artikel unter einer festen Adresse nach GS1 Digital Link. Ziel: Vertrauen und Pflichterfüllung
Vom Datensatz zur Listung. Ohne Agentur, ohne Versionschaos.
Einkäufer, Händlerportal und Außendienst bekommen dieselbe Antwort, weil sie aus demselben Artikel lesen. Ein neuer Preis, ein neues Packshot, eine geänderte Rezeptur: einmal freigeben, in jedem Kanal aktuell.
- Sales Folder, Datenblätter, Sortimentslisten und Kataloge, mehrsprachig, als PDF oder live im Browser
- Händler-Feeds im Format des Datenpools, fertig für Markant und andere GDSN-Pools
- Außendienst-App mit tagesaktuellem Sortiment, an der Theke wie im Jahresgespräch
- Für Importeure: jede neue Marke ab Tag eins mit fertiger deutscher Kennzeichnung und Sales Folder im Mandatsgespräch
„sugarize ist die Vertriebs-Zukunft von Clausmeyer.“
Günter Schürmann, Geschäftsführer Clausmeyer GmbH & Co. KG
Sales Folder
Marke, Sortiment, Argumente. Aus dem Artikel gebaut, nicht aus der letzten Agentur-Datei.
Datenblatt
Pflichtangaben, Logistikdaten, Bilder. Ein Blatt je Artikel, immer die freigegebene Version.
Händler-Feed
Der Datenpool bekommt, was er braucht, im Format, das er verlangt. Kein Abtippen im Portal.
Außendienst-App
Sortiment und Datenblätter auf dem Handy. Ohne PDF-Ordner, ohne alte Stände.
Cashback per Bon-Upload: vom Regal zum Bon
Eine Bon-Upload-Aktion ist eine Verbraucheraktion, bei der der Käufer seinen Kassenbon als Kaufnachweis hochlädt, statt an der Kasse einzulösen. Cashback, Gratis Testen oder Gewinnspiel: Der Käufer kauft euer Produkt im Markt, fotografiert seinen Kassenbon und lädt ihn hoch. sugarize prüft automatisch und ihr erstattet nur echte Einlösungen. Ohne Kassenintegration und ohne Freigabe des Handels.
Cashback
Fester Betrag oder Prozentsatz zurück auf den Kaufpreis.
Gratis Testen
Der volle Kaufpreis zurück, die bekannteste Aktionsform im Lebensmittelhandel.
Rabatt
Teilerstattung als Preisaktion, ohne dass die Kasse des Händlers beteiligt ist.
Buy x get y
Beim Kauf mehrerer Produkte wird das günstigste erstattet.
Geld-zurück-Garantie
Volle Erstattung als Vertrauensbeweis, ideal für Neuprodukte.
Gewinnspiel mit Kaufnachweis
Der Kassenbon ist das Los. Teilnahme ohne Kontodaten.
- Aktionsseite aus dem Datenkern: derselbe Artikel, dieselbe GTIN, kein neues Projekt
- Betrugsschutz über die TSE-Signatur des Kassenbons, Budget-Deckel je Aktion
- Ein Käufer-Pool je Haus: Wer bei einer Marke teilnimmt, nimmt bei der nächsten in unter einer Minute erneut teil
- Eure Daten, eure Käufer: Hosting in Deutschland, sugarize arbeitet als Auftragsverarbeiter
Artikelpass: ein QR-Code auf der Packung
Der Artikelpass ist eine feste Webadresse je Artikel nach GS1 Digital Link, erreichbar per QR-Code auf der Packung. Verbraucher sehen dort Allergene, Zutaten mit aufgelösten Zusatzstoffen, Nährwerte, Nachweise für Siegel und den Verantwortlichen. Ändert sich die Rezeptur, ändert sich die Seite, der gedruckte Code bleibt gültig.
Der Händler verlinkt für seinen Onlineshop auf dieselbe Seite. Der Außendienst hat sie an der Theke auf dem Handy.
- Erfüllt die Informationspflicht im Fernabsatz (LMIV Art. 14) mit einer Quelle statt einer je Händler
- Ab 2027 an der Kasse lesbar (GS1 Sunrise 2027, 2D-Codes am Point of Sale), ein Code für beides
- Ändert sich die Rezeptur, ändert sich die Seite. Der gedruckte Code bleibt gültig
- Für Importeure ein Argument in der Mandatsverhandlung: jede neue Marke ab Tag eins mit fertiger deutscher Kennzeichnung
| Energie | 1566 kJ / 369 kcal · 18 % |
| Fett | 0,9 g · 1 % |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0,3 g · 2 % |
| Kohlenhydrate | 77 g · 30 % |
| davon Zucker | 2,4 g · 3 % |
| Eiweiß | 12 g · 24 % |
| Salz | 0,63 g · 11 % |
LMIV, EmpCo, PPWR, Sunrise 2027: vier Termine, eine Datenquelle
Jede dieser Regulierungen verlangt neue Angaben je Artikel. Wer sie einzeln nachpflegt, zahlt viermal. Wer eine Quelle hat, ergänzt ein Feld.
Stand: September 2026
Gap-Analyse: In einer Stunde wisst ihr, wo euer Sortiment steht
Die Gap-Analyse ist eine Prüfung eures Sortiments gegen die Pflichtfelder der geltenden Regelwerke. Ihr schickt einen Export, sugarize prüft jeden Artikel gegen LMIV, EmpCo, PPWR und die Regeln seiner Warengruppe. Das Ergebnis ist kein PDF mit Paragrafen, sondern eine Liste: welcher Artikel, welches Feld, welche Regulierung, welche Frist.
- Portfolio-Readiness je Regulierung, herunter bis zum einzelnen Artikel
- Unterscheidet „leer“ von „ausdrücklich keine“: Ein Artikel ohne Allergene ist erst dann in Ordnung, wenn das jemand bestätigt hat
- Prüft Bildstand, Siegel-Nachweise und Claims, nicht nur Pflichttexte
- Läuft nach dem ersten Import automatisch bei jeder Änderung weiter. Die Gap-Analyse ist kein Projekt, sie ist der Normalzustand des Dashboards
Die Gap-Analyse ist der Einstieg in sugarize: Sie zeigt am ersten Tag mit euren eigenen Daten, welche Artikel heute angreifbar sind und welche Felder bis zu welcher Frist gefüllt sein müssen. Danach entscheidet ihr, ob ihr weitergeht. 20 Artikel prüfen wir kostenlos. Für fünf davon bauen wir Datenblatt und Artikelpass, damit ihr das Ergebnis in der Hand habt.
| Prüffeld | Artikel vollständig |
|---|---|
| Rechtliche Bezeichnung (LMIV) | 66 / 66 |
| Nährwertdeklaration (LMIV) | 63 / 66 |
| Zutatenverzeichnis (LMIV) | 59 / 66 |
| Allergenkennzeichnung (LMIV), 14 Artikel ohne Eintrag | 47 / 66 |
| Nachweise für Siegel und Claims (EmpCo ab 27.09.2026) | offen |
| Sortierhinweis Verpackung (PPWR-Kennzeichnung ab 12.08.2028) | offen |
Für Importeure, Hersteller und Außendienst
Ihr habt noch kein PIM
Excel, Agentur-PDFs und Handpflege im Händlerportal. Dann wird sugarize euer führendes Produktdatensystem: eine Quelle, aus der Datenpool, Außendienst, Händler und Verbraucher beliefert werden. Kein Vorprojekt, kein Migrationsrisiko, weil es nichts zu migrieren gibt.
Ihr habt PIM oder gefüllten Datenpool
Dann bleibt der Bestand, wo er ist. sugarize liest, prüft gegen LMIV und Regulierungsprofile, ergänzt fehlende Felder mit Freigabe und spielt aus. Kein Wert erreicht ein System ohne einen Klick von euch.
Importeure und Distributoren
Ihr seid Inverkehrbringer für Marken, deren Hersteller im Ausland sitzt. Die Verantwortung nach LMIV liegt bei euch. Mit sugarize gebt ihr jeder Marke vom ersten Tag an eine fertige deutsche Kennzeichnung, einen Sales Folder und einen Artikelpass mit. Kein anderer Distributor bietet das im Mandatsgespräch.
Markeninhaber und Hersteller
Heute pflegt jeder Händler eure Produktinformation selbst aus dem Datenpool, mit eigenen Fehlern und alten Bildern. Mit sugarize gibt es eine Quelle, aus der Händler, Außendienst und Verbraucher lesen. Eure Kontrolle, euer Logo.
Vertrieb und Außendienst
Sortiment, Datenblatt und Katalog auf dem Handy, tagesaktuell, ohne PDF-Ordner. Der Kunde an der Theke bekommt dieselbe Antwort wie der Einkäufer im Jahresgespräch.
Was Geschäftsführer und Projektleiter sagen.
„Die neue Heimat aller Produkt- und Markeninformationen sorgt für mehr Effizienz in unserem Arbeitsalltag.“
Stefanie Erdmann, Projektleitung Importhaus Wilms
Anbindung an SAP, Markant und GDSN-Datenpools
sugarize ersetzt nichts, das funktioniert und füllt die Lücke, wo nichts ist. Es liest aus den Systemen, die ihr habt und liefert in die Kanäle, die eure Händler verlangen.
Auf GS1-Standards gebaut: GDSN-Datenmodell, GS1-Codelisten für Nährwerte, Allergene und Zusatzstoffe, GS1 Digital Link für jede Artikeladresse.
Mehr dazu: Produktbilder und Markenassets · Akeneo-Alternative für Lebensmittel
sugarize ersetzt keinen GDSN-Datenpool
Der Datenpool bleibt der Transportweg zum Handel. sugarize liest ein, prüft gegen LMIV, EmpCo und PPWR und liefert als fertigen Feed in euren bestehenden Datenpool zurück. Wer keinen Datenpool hat, braucht weiterhin einen.
Einführung in vier Wochen
- WOCHE 1
Bestandsaufnahme
Euer Export, eure Marken, eure Händler. Wir zeigen euch am ersten Tag, was fehlt.
- WOCHE 2
Import
Alle Basisartikel in sugarize, Codes übersetzt, Hierarchie aufgelöst, Lücken markiert.
- WOCHE 3
Freigabe-Workshop
Euer Team lernt Dashboard und Freigabe. Erste Ausgaben gehen an den Außendienst.
- WOCHE 4
Go-live
Sales Folder, Datenblätter und Artikelpässe für die erste Marke sind online.
Auf Wunsch übernehmen wir Packshot-Shooting, Datenbereinigung und laufenden Support. Das ist Option, nicht Voraussetzung.
Häufige Fragen zu Produktdaten, Datenpool und Artikelpass
Ersetzt sugarize unseren Datenpool oder unser PIM?
Den GDSN-Datenpool (Markant, Atrify, 1WorldSync) nicht. Der ist der Transportweg zum Handel und bleibt es, sugarize beliefert ihn. Ein PIM kann sugarize ersetzen, wenn ihr keins habt: Dann ist sugarize das führende System für eure Produktdaten. Habt ihr eins, liest sugarize daraus und verändert nichts ohne eure Freigabe.
Was heißt „einmal pflegen“ konkret?
Ihr ändert einen Wert an einer Stelle im Datenkern und gebt ihn frei. Der Artikelpass zeigt die Änderung mit der Freigabe. Datenblätter und Kataloge im Browser ebenfalls. Der Datenpool-Feed geht mit dem nächsten Sync-Lauf raus, ein Katalog-PDF beim nächsten Export. Was nicht passiert: dass jemand denselben Wert in einem zweiten System noch einmal eintippt. Das ist der Unterschied zu heute, nicht die Sekunde, in der es ankommt.
Was kostet das?
Der Preis richtet sich nach der Zahl der Marken oder aktiven Artikel, nicht nach Nutzern. Handel, Shopper und Verbraucher sind Module auf derselben Plattform, ihr bucht die Kanäle, die ihr braucht. Module werden einmalig eingerichtet, Bon-Prüfungen im Kampagnen-Modul sind als Kontingent enthalten. Der Einstieg ist kostenlos: Ihr schickt einen Export, wir prüfen 20 Artikel gegen LMIV, EmpCo und PPWR und bauen für fünf davon Datenblatt und Artikelpass. Danach wisst ihr, ob es sich für euch rechnet.
Wir haben 60 Marken mit 60 verschiedenen Siegeln. Kennt ihr alle Regeln?
Wir kennen die Regeln der Warengruppen, die unsere Kunden führen und pflegen sie zentral als versionierte Profile. Kommt eine neue Warengruppe dazu, wächst das Profil. Kommt eine Rechtsänderung, gilt sie für alle Kunden gleichzeitig.
Wie zuverlässig liest die KI ein Etikett?
Gut genug, um die Handeingabe zu ersetzen, nicht gut genug, um ohne Kontrolle zu veröffentlichen. Deshalb zeigt sugarize jedes erkannte Feld neben dem Etikett und übernimmt nichts ohne eure Freigabe.
Brauchen wir für eine Cashback-Aktion eine Kassenintegration oder eine Agentur?
Weder noch. Die Aktion läuft über eine Aktionsseite und den Kassenbon des Käufers. Die Seite entsteht aus dem Datenkern, ihr pflegt nur Mechanik, Laufzeit und Budget-Deckel. Genehmigte Erstattungen exportiert ihr als SEPA-Datei.
Ist der Artikelpass ein digitaler Produktpass?
Nein. Der digitale Produktpass nach ESPR gilt nicht für Lebensmittel. Der Artikelpass ist ein freiwilliges Informationsangebot auf Basis der Pflichten, die heute schon gelten, vor allem LMIV Art. 14 für den Fernabsatz.
Wem gehören Daten und Adressen, wenn wir den Anbieter wechseln?
Euch. Die Übertragung von Daten und Artikeladressen bei Vertragsende ist Teil jedes Vertrags. Niemand soll mit Millionen Verpackungen an einen Dienstleister gebunden sein.
Wer haftet für falsche Produktdaten im Onlineshop?
Die Verantwortung liegt beim Inverkehrbringer, also bei dem, dessen Name auf der Packung steht, nicht beim Händler und nicht beim Datenpool-Betreiber. Das gilt auch für den Onlineshop eines Händlers, der eure Daten ausspielt. Fehlende oder falsche Pflichtangaben sind abmahnfähig, und der Händler kann bei euch Regress nehmen.
Müssen wir Allergene auch im Onlineshop angeben?
Ja. Nach LMIV Art. 14 müssen die Pflichtangaben, darunter Allergene, im Fernabsatz schon vor Vertragsschluss verfügbar sein, nicht erst bei Lieferung. Ausgenommen ist nur das Mindesthaltbarkeitsdatum. Fehlt die Angabe im Shop, ist das ein Verstoß, unabhängig davon, ob sie auf der Verpackung steht.
Was ist der Unterschied zwischen PIM und GDSN-Datenpool?
Ein PIM verwaltet und pflegt eure Produktdaten intern. Der GDSN-Datenpool ist die standardisierte Infrastruktur, über die diese Daten an den Handel weitergegeben werden. Ein PIM ersetzt keinen Datenpool und umgekehrt. Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben in derselben Kette von der Pflege bis zur Listung.
Wir importieren nur. Sind wir trotzdem Inverkehrbringer?
Ja. Entscheidend ist nicht, wer produziert, sondern wer die Ware zuerst in Deutschland bereitstellt oder unter eigenem Namen vertreibt. Importeure übernehmen damit die Herstellerpflichten für Kennzeichnung, Verpackungsregistrierung und Produktsicherheit, unabhängig davon, wo der eigentliche Hersteller sitzt.
Was passiert, wenn ein Pflichtfeld im Datenpool leer bleibt?
Das Risiko liegt beim Inverkehrbringer, nicht beim Datenpool-Betreiber: Bußgelder, Abmahnungen, im schlimmsten Fall Vertriebsstopp für den Artikel. sugarize unterscheidet dabei „leer“ von „ausdrücklich keine“. Ein Artikel ohne Allergene gilt erst dann als in Ordnung, wenn das jemand bestätigt hat, nicht schon, wenn das Feld ungefüllt ist.
Einmal pflegen, überall verkaufen. Prüft es an 20 eurer Artikel.
Schickt uns einen Export aus eurem Datenpool oder Fotos eurer Verpackungen. Wir prüfen 20 Artikel gegen LMIV, EmpCo und PPWR, bauen für fünf davon Datenblatt und Artikelpass und zeigen euch am Bildschirm, was fehlt und was es für GS1 Sunrise 2027 bedeutet.
Ihr bekommt eine E-Mail mit einem Link, über den ihr den Export oder die Etiketten hochladen könnt. Wir melden uns so schnell wie möglich.